New Year’s gonna be grand

13 01 2009

Frohes neues Jahr euch allen!

Ich hoffe ihr seit nicht sauer, weil ich so lange verschwunden war und mit dem letzten Post auch noch so einen betrunken dramatischen Abgang gemacht habe. Ich habe mich die letzten Wochen einfach zuhause eingeschlossen, bin nicht ans Telefon gegangen und habe keine Mails beantwortet. Aber ich wette, ihr hattet auch ohne mein Psychogebrabbel eine schöne Weihnachtszeit.

Mir geht es grade auch relativ gut. Ich bin auch noch nicht ganz verloren. Ich habe gesagt wir wären „at wit’s end“, aber das hat sich eher auf Fachkenntnisse meiner Psychiaterin bezogen. Glücklicherweise habe ich es geschafft, mir selbst zu einem Rezept für einen Monoaminoxidase Hemmer zu verhelfen, einer Klasse von Medikamenten, die ich noch gar nicht ausprobiert habe. Die meisten Ärzte haben Angst es damit zu versuchen. Aber wer braucht die schon?

Ich hab mir auch vorgenommen, es nochmal mit Verhaltenstherapie zu versuchen. Ich hab schon zwei Adressen. Muss nur noch auf den Anrufbeantworter sprechen. Das Schicksal scheint es zu wollen, dass ich diesmal (zum ersten Mal) bei einem männlichen Therapeuten lande. Ist vielleicht ganz gut. Ohne chauvinistisch klingen zu wollen, aber die meisten Frauen scheinen mich sowieso nicht ernst nehmen zu können.

Wow, diesmal war ich mit dem Problem konfrontiert, etwas zu schreiben, das wirklich Informationen enthält. Wie hab ich mich angestellt?

Wenn es da draußen noch irgendjemanden gibt, der diesen Blog liest, und mich noch nicht hasst, weil ich es immer noch nicht geschafft habe seine/ihre E-Mails zu beantworten, dann lasst mich wissen, wie eure Feiertage waren und wie es euch geht. Ich möchte es wirklich wissen. Und ich mache mich jetzt wirklich an eure Mails. Versprochen!


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Eine Antwort

15 01 2009
neontrauma

Hej! :o )
Hatte mir schon Sorgen gemacht, bei der Stille hier im Blog… schön, von dir zu lesen!

Meine Feiertage waren… ja, wie waren sie eigentlich? Irgendwie durchschnittlich stressig. Kurzer obligatorischer Besuch bei meinen Eltern an Heiligabend, an den folgenden Tagen Düsterparty, Arbeit, Festival, Konzert. Hmm.
Moment geht’s mir nicht so besonders, irgendwie relativ bescheiden. Ab Montag verschwindet mein Freund für sechs Wochen stationär, und ich hab eine Heidenangst vor soviel Zeit ohne Fixperson… essen/nicht-essen ist schwierig, schlafen sowieso, und ohne Chemie würde ich gerade wohl vermutlich gar nicht mehr klarkommen. Hmmm.

Das mit der Verhaltenstherapie klingt gut. Ich bin ja der Überzeugung, dass gerade bei BPS eine reine Medikation auf Dauer reichlich wenig bringt. Viel hängt halt einfach auch von Denk-/Verhaltensmustern und dem Umgang mit Emotionen (ich nehm das mal einfach als halbwegs neutralen Sammelbegriff für den ganzen Himmelhoch-zu-Tode-blah-Müll ;-) ) ab. Viel Erfolg bei der Therapeutensuche; ich bin gerade auch auf der Suche nach einem neuen Therapieplatz…

Alles Gute dir,
A.

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